Portugal – not easy to operate

21.06.2018

Portugal Frühjahr 2018

Ganz unter dem Motto „it‘s not easy to operate“ standen unsere diesjährigen Portugalreisen im Frühjahr. Pünktlich zu Beginn der ersten Woche setzte sich ein schönes Tiefdruckgebiet über der Iberischen Halbinsel fest und machte wenig Anstalten bald weiter zu ziehen. Erst nachdem wir uns wieder Richtung Heimat bzw. auf die Azoren aufmachten, sollte sich auch eben jenes Tiefdruckgebilde endlich verabschieden und bestes Flugwetter mit strahlendem Sonnenschein zurückbringen.
Für uns leider zu spät, deshalb spielten wir zwei Wochen lang das Spielchen „zur rechten Zeit am rechten Ort“ und hatten mit dieser Taktik bemerkenswerten Erfolg. So konnten wir praktisch jeden Tag die Flügel lüften, mit Ergebnissen die meist deutlich besser waren als zunächst vermutet.

Wenn uns auch die grandiosen Tage in den diversen Serras zum Teil versagt blieben, so brachte dafür die kühle Meeresluft allerfeinste Soaringbedingungen an den wunderschönen Küstengebieten. Ab und an mussten wir einem Regenschauer ausweichen, trotzdem konnten alle Piloten die verschiedenen Strandabschnitte fliegend erkunden und durch die kühle Luft auch bei sehr komfortablen Höhen geniessen.

Ergebnis waren zufriedene Gesichter in den Pausen und beim Abendessen. Die üblichen „Verdächtigen“ lieferten sich stundenlange „Kämpfe“ um die Rangordnung und die längsten Flugzeiten.

Schlussendlich kamen in unseren beiden Portugalwochen fast mehr Flugstunden zusammen, als bei diversen „Schönwetter- veranstaltungen“.  Somit war es trotz stabilen Tiefdruckeinflusses eine sehr versöhnliche und gute Zeit – mit schönen Flügen, wenig Gefahr auf Sonnenbrand und sonstige Nebenwirkungen von Sonne oder Hitze und einer wirklich guten Stimmung mit jeder Menge Spass!

Text: Michael Gebert
Fotos: Federico Kutscheidt, Michael Gebert

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