Australischer Jahreswechsel

19.01.2019

Mit tollen Flügen, zahlreichen Flugstunden und viel Spass konnten wir dieses Jahr unsere Australienreise gestalten. Wie so oft folgten wir den guten Flugbedingungen um möglichst viele Cumuli zu finden; Kurt setzte gleich zu Beginn ein Zeichen, indem er vom Eagle Rise den Gebietsrekord mit einem 260 km Flug aufstellte... Bald war klar, dass es erstens auch im Blauen sehr gut geht und dass zweitens die einzige Gefahr von den in diesem Jahr etwas aggressiven Adlern rund um Bright und den Mount Buffalo ausging. Die ersten Tage waren daher etwas „materialermüdend“, aber glücklicherweise war der Vorrat an Klebesegel gross! Thomas startete fortan mit einer Trillerpfeife, wobei bis zum Schluss nicht klar war, ob es eventuell doch eher eine „Lockpfeife“ war… Eric setzte sein lautes Organ ein, während die Damen auf die „Schüttel-die-Bremsen“-Taktik schworen. Am Ende flogen alle entweder zu weit, zu hoch oder zu lang und entkamen erfolgreich den Adlerangriffen.

Eindrückliche Flüge hatten wir auch in Corryong, welches wohl zu den besten und schönsten Fluggebieten Australiens zählt. Das anschliessende „Landebad“ im nahegelegenen Fluss liess sich dann kaum einer entgehen. Thedy setzte seine Marschtaktik selbst am „Hitze-Akklimatisierungstag“ in Gundowring knallhart durch und versuchte auch weiterhin trotz eher warmer Temperaturen immer möglichst weit entfernt von Strassen und Wegen zu landen, um danach beim Fussmarsch so viel wie möglich von der australischen Natur geniessen zu können!

Das Duo Mirjam und Aldo war bald unzertrennlich am Himmel unterwegs und praktisch auch unabsaufbar, was gewisse alte Hasen doch arg an den Nerven zehrte (wenn die Dame sie mal wieder „stehen“ liess). Schlussendlich konnten doch alle Probleme friedlich gelöst werden, viele machten auf dieser Reise die längsten Flüge ihrer bisherigen Karriere und manche entwickelten einen bemerkenswert genauen Riecher für das schnellste Bier / den schnellsten Burger nach der Landung, oder hielten sich an Tobi, der immer bestens ausgestattet nach meist sehr langen Flügen den frischen Pie oder sonstige Leckereien aus dem Gurtzeug zauberte.

Abwechslungsreiche Tage und viele weite Flüge in Manilla beendeten diese schöne und abwechslungsreiche Reise; ein Dank an die extrem motivierte Gruppe! Wir freuen uns auf weitere Touren im Land der Kängurus.

Text: Michael Gebert / Fotos: Michael Gebert

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